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Wer ganz sichergehen will, muss sich beeilen: Um in den Genuss der staatlichen Förderung in Höhe von 330 Euro zu kommen, muss der Dieselpartikelfilter bis zum 31.12.2009 eingebaut sein.  Wer diesen Termin nicht schafft, bekommt aber auch im neuen Jahr Geld, denn das Förderprogramm wird verlängert. Aber noch steht nicht fest, zu welchen Bedingungen.
 
Eine grüne Umweltplakette für sein Auto zu erhalten, wird immer wichtiger, da zum Jahresbeginn 2010 Berlin und Hannover als erste Städte ihre Umweltzonen für Autos mit roter und gelber Plakette sperren. Autos mit roter Plakette müssen ab dem Neujahrstag in Köln, Frankfurt oder Bremen draußen bleiben, Stuttgart verbannt sie ab 1. Juli 2010 aus den Umweltzonen.

Ob ein Auto die rote, gelbe oder grüne Plakette erhält, entscheidet sich anhand der Schlüsselnummer in den Fahrzeugpapieren. Für Diesel gilt dabei eine grobe Faustregel: Euro 2 ist rot, Euro 3 gelb und Euro 4 grün.

Das erste Förderprogramm des Bundes endet am 31. Dezember 2009
Die staatliche Förderung in Höhe von 330 Euro gibt es für die Nachrüstung von Diesel-Pkw, die vor dem 1. Januar 2007 erstmals zugelassen wurden. Seit 1. August lockt ein kleiner finanzieller Anreiz die Kunden in die Werkstätten: Die 330 Euro gibt es aufs Konto, während sie vorher nach und nach mit der Kraftfahrzeugsteuer verrechnet wurde.

Das Prinzip der Bargeld-Förderung wird auch im neuen Förderprogramm gelten, das im neuen Jahr für weitere zwölf Monate den Einbau von Partikelfiltern vorantreiben soll. Der Beschluss des Bundeskabinetts liegt vor, jedoch kann das neue Förderprogramm formal erst nach Verkündung des vom Bundestag beschlossenen Haushaltsgesetzes 2010 in Kraft treten. Dies wird vermutlich zum 1. April 2010 der Fall sein, jedoch wird es Fördergeld auch rückwirkend zum 1. Januar geben. Es sollen zusätzlich rd. 65 bis 70 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. In die Förderung einbezogen werden auch leichte Nutzfahrzeuge, in erster Linie sind das Kleintransporter bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, die von vielen Handwerkern und Lieferanten eingesetzt werden.

Eingebaut werden kann ein Partikelfilter von jeder Werkstatt, die auch die Abgasuntersuchung vornimmt. Die Preise schwanken dabei meist zwischen rund 500 und 800 Euro. Nach der Umrüstung erhält der Autobesitzer eine amtliche Abnahmebescheinigung, anhand der auf der Zulassungsstelle die neue Partikelminderungs-Stufe (PM-Stufe) in die Fahrzeugpapiere eingetragen wird. Dadurch sinkt auch die Kraftfahrzeugsteuer, denn für Autos ohne Filter wird bis zum 31. März 2011 eine Strafsteuer von 1,20 Euro pro angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum fällig. Das sind bei einem Zweilitermotor 24 Euro im Jahr.

Die Kunden können sich so finanzielle Vorteile sichern:
Beantragt wird die Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das auch für die Abwrackprämie zuständig war. Für Fragen gibt es unter der Telefonnummer 030/346 465 480 eine Hotline (Festnetztarif), auf der Homepage der Behörde sind ebenfalls alle Informationen abrufbar; auch der Förderantrag kann online gestellt werden. Um an das Geld zu kommen, muss der Rußpartikelfilter nach heutiger Rechtslage bis spätestens 31. Dezember 2009 eingebaut worden sein; der Förderantrag kann noch bis inklusive 15. Februar 2010 gestellt werden.

Stand: April 2010