Öffnungszeiten:
Geschäftsstelle Garbsen
Mo.-Do.:   7.30 - 16.30 Uhr 
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Geschäftsstelle Osnabrück
Mo.-Do.: 8.00 - 16.30 Uhr 
Fr.: 8.00 - 13.00 Uhr
Der § 20 der BGV A1 lautet wie folgt: „ Der Unternehmer hat Sicherheitsbeauftragte mindestens in der Anzahl nach Anlage 2 zu dieser Unfallverhütungsvorschrift zu bestellen.“
In § 22 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VII) heißt es: „In Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten hat der Unternehmer unter Beteiligung des Betriebsrates oder Personalrates Sicherheitsbeauftragte zu bestellen“ Muster sh. Anlage)  
Die Sicherheitsbeauftragten haben dem Unternehmer bei der Durchführung der Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zu unterstützen, insbesondere sich von dem Vorhandensein und der ordnungsgemäßen Benutzung der vorgeschriebenen Schutzeinrichtung  und der persönlichen Schutzausrüstung zu überzeugen und  auf Unfall- und Gesundheitsgefahren für die Versicherten aufmerksam zu machen.
Der Unternehmer hat den Sicherheitsbeauftragten Gelegenheit zu geben, die ihm übertragenen Aufgaben zu erfüllen, insbesondere in ihrem Bereich an den Betriebsbesichtigungen sowie den Untersuchungen von Unfällen und Berufskrankheiten durch die Aufsichtspersonen der BG teilzunehmen. Den Sicherheitsbeauftragten sind die hierbei erzielten Ergebnisse zur Kenntnis zu geben.
Der Unternehmer hat sicherzustellen, dass die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte mit den Sicherheitsbeauftragten eng zusammenwirken ( z.B. ASA).
Die Sicherheitsbeauftragten dürfen wegen der Erfüllung der ihnen übertragenen Aufgaben nicht benachteiligt werden. Der Unternehmer hat den Sicherheitsbeauftragten Gelegenheit zu geben, an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen der BG teilzunehmen, soweit dies im Hinblick auf die Betriebsart und die damit für die Versicherten  verbundenen Unfall- und Gesundheitsgefahren sowie unter Berücksichtigung betrieblicher Belange erforderlich ist.

Zu den Aufgaben des Sicherheitsbeauftragten gehört es
  *    auf den Zustand der Schutzeinrichtung und deren Benutzung zu achten,
  *    auf den Zustand der persönlichen Schutzausrüstung und deren Benutzung zu achten,
  *    sicherheitstechnische Mängel den Vorgesetzten zu melden,
  *    Mitarbeiter über den sicheren Umgang mit Maschinen und Arbeitsstoffen zu informieren,
  *    sich um neue Mitarbeiter zu kümmern,
  *    an Betriebsbegehungen und Untersuchungen teilzunehmen,
  *    über Sicherheitsprobleme zu informieren,
  *    Anstöße für eine Verbesserung der Sicherheit und der Gesundheit zu geben,
  *    Führungskräfte sowie Kollegen bei der Durchführung des Arbeitsschutzes zu unterstützen.


Der Sicherheitsbeauftragte
·    besitzt keine Weisungsbefugnis gegenüber seinen Kollegen,
·    soll beraten und helfen,
·    begegnet den Mitarbeitern von Kollege zu Kollege,
·    erkennt als Erster sicherheitstechnische Probleme und Mängel am Arbeitsplatz,
·    kann als Erster auf deren Beseitigung hinwirken,
·    ist vor Ort der Ansprechpartner der Kollegen in allen Fragen des Arbeitsschutzes.

Die Bestellung von Sicherheitsbeauftragten sollte in schriftlicher Form erfolgen.
Vordrucke hierfür erhalten Sie beim Sicherheitstechnischen Beratungsdienst (STD)der
IDK  Niederdersachsen Mitte und Osnabrück  bzw. bei der BG.

Stand: Juli 2010

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